KI in der Medizintechnik: Wie viel Ethik braucht die Innovation?

Künstliche Intelligenz verändert die Medizintechnik rasant – von der Diagnostik über die Therapie bis hin zur Patientenversorgung und Verwaltung. Doch mit den technologischen Möglichkeiten wachsen auch die ethischen Herausforderungen: Wie viel Entscheidungskompetenz darf KI haben? Wie lassen sich Datenschutz und technischer Fortschritt in Einklang bringen? Und welche Verantwortung tragen wir im Umgang mit diesen Technologien?

Darüber möchten wir bei agora future gern diskutieren:
„KI in der Medizintechnik: Wie viel Ethik braucht die Innovation?“

07. Mai 2026
17:00 – 18:00 Uhr

Als Referenten begrüßen wir Volker Altwasser, Unternehmensberater mit langjähriger Erfahrung im Bereich Medizin-Software. Er gibt einen fundierten Einblick in aktuelle Entwicklungen: von KI-gestützter Diagnostik und robotischer Chirurgie bis hin zu digitalen Verwaltungsprozessen.
Und wir werfen einen Blick auf die Spannungsfelder zwischen technologischem Fortschritt, regulatorischen Anforderungen und gesellschaftlicher Akzeptanz:
• Welche Rolle darf KI in medizinischen Entscheidungen spielen?
• Sind Datenschutz und Ethik Innovationshemmnisse oder notwendige Leitplanken?
• Welche Verantwortung tragen Entwickler, Ärzte und Gesellschaft?

Wir laden Sie herzlich ein, sich aktiv an dieser Debatte zu beteiligen und gemeinsam Perspektiven für eine verantwortungsvolle Nutzung von KI in der Medizintechnik zu entwickeln.

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    Zwischen Schutz und Verbot: Was Kinder auf Social Media wirklich belastet 📱

    Unsere erfolgreiche Online-Veranstaltung am 26. März hat deutlich gemacht: Die Debatte über ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche ist weit mehr als eine politische Regulierungsfrage. Sie betrifft ganz konkret psychische Gesundheit, Erziehung und gesellschaftliche Verantwortung.

    Im Gespräch mit der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Svenja Schulz wurde sichtbar, wie sehr soziale Medien inzwischen den Praxisalltag prägen. Problematische Nutzung bis hin zu suchtähnlichem Verhalten ist ein immer häufigeres Thema in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. Hinweise darauf sind etwa, wenn Schule, Hobbys und Freundschaften vernachlässigt werden.

    Besonders alarmierend:

    In der therapeutischen Arbeit zeigen sich immer öfter Zusammenhänge zwischen Social Media und Depressionen, Ängsten, Zwangssymptomen und Traumafolgen. Kinder lernen „am Modell “ – und orientieren sich dabei auch an problematischen Verhaltensweisen von Erwachsenen.

    Im Gehirn läuft das oft so: Inhalte, die das Glückshormon Dopamin ausschütten, binden Aufmerksamkeit. Es fällt dann schwer, das Handy aus der Hand zu legen.

    Aus der Praxis wurde zudem berichtet, dass bereits Grundschulkinder morgens übermüdet sind, weil sie nachts aufs Handy schauen.

    Gleichzeitig wissen Eltern oft nicht, was Kinder tatsächlich gesehen oder gelesen haben. Viele verschweigen belastende Inhalte aus Angst, dass ihnen das Smartphone weggenommen wird. 💬

    Unser Fazit als agora future – Gesellschaft für Cyberethik: Weder Verharmlosung noch pauschale Verbote reichen aus. Es braucht Aufklärung, Beziehung, Orientierung und ethische Leitplanken, die Kinder wirklich schützen.

     

    Credits: agora future - das Bild wurde unter Einsatz von KI erstellt


    agora future trifft sich jeden zweiten Donnerstag

    Jeden zweiten Donnerstag (17-18 Uhr) treffen sich die Aktiven von agora future – Gesellschaft für Cyberethik e. V. zum Austausch. Interessenten sind herzlich willkommen.

    Nächste Termine:

    • 26. Februar 2026
    • 12. März 2026
    • 26. März 2026
    • 09. April 2026
    • 23. April

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